Diese Arbeit setzt sich mit dem Thema automatisierte Gesichtserkennung auseinander. Im Zentrum steht eine fiktive Volksinitiative in der Schweiz, bei der eine landesweite Abstimmung über ein Verbot im öffentlichen Raum entscheidet. Die Kampagne thematisiert Überwachung, Kontrolle sowie die Auswirkungen biometrischer Technologien auf Datenschutz, Privatsphäre und Grundrechte. Um die Thematik zu vermitteln, umfasst die Arbeit ein digitales Plakat, ein
Social-Media-Profil, einen Flyer und eine Live-Footage-Installation, die unterschiedliche Medienformate miteinander verbinden. Den Prozess habe ich auf einer
separaten Unterseite dokumentiert.
Für die visuelle Umsetzung entwickelte ich ein gestalterisches Konzept, das die gesellschaftliche Problematik von Überwachung mit KI sichtbar macht. Dabei wurden die Inhalte medienübergreifend adaptiert und auf verschiedene Formate angewendet. Ziel war es, die Thematik verständlich und zeitgemäss zu kommunizieren sowie durch visuelle Mittel auf die schrittweise Veränderung von Grundrechten aufmerksam zu machen und zur Auseinandersetzung damit anzuregen.