Footage


Da ich mein gesamtes Videomaterial an unserer Schule in 4k aufgenommen habe, war mir Transparenz nicht nur rechtlich, sondern auch persönlich wichtig. Ich habe Informationsblätter aufgehängt, offengelegt, wer hinter der Arbeit steht, und alle sichtbaren Personen um ihr Einverständnis gefragt.

Die Aufnahmen entstanden im Gang, im Treppenhaus und im Klassenzimmer. Gefilmt habe ich mit meiner eigenen Kamera und einem Weitwinkelobjektiv. So konnte ich das Geschehen umfassend erfassen, auch wenn jemand versuchte, die Kamera abzudecken. Zudem platzierte ich die Kamera über Augenhöhe, um den Machtunterschied zwischen Überwachung und Alltagsmensch visuell zu betonen.





BILDEFFEKTE







AFTER EFFECTS




BILDSPRACHE VARIATIONEN


 

INSTAGRAM REEL


Layouts, Platzierungen , No-GO Zones Zeit, Grössenabstufungen: Reel / Posts und Visuelle posts / Story / Highlights / Caption




DIGITALES PLAKAT, INSTAGRAM POSTS UND REELS GRÖSSEN




Druckprodukt Flyer


Die Vorderseite ist kurz und prägnant, die Rückseite ausführlich und informativ, ergänzt durch QR-Code, der zu den digitalen Umsetzungen weiterleitet.




TOUCHDESIGNER INTRO


Die Installation basiert auf einem klar aufgebauten Node-System, das das Live-Videomaterial Schritt für Schritt verarbeitet. Mithilfe von Mediapipe werden Personen, Gesichter und Smartphones in Echtzeit erkannt, gezählt und visuell markiert. Die Analyse geschieht direkt im Moment der Aufnahme und macht die technische Verarbeitung sichtbar.

Durch Einblendungen, Rahmen und Zählungen entsteht ein spielerischer, aber irritierender Schockeffekt. Die Arbeit zeigt unmittelbar, was mit erfassten Daten passieren kann, und macht erfahrbar, wie schnell und selbstverständlich Überwachung funktioniert.





Touchdesigner (Experimente)

TouchDesigner ist eine Software für Echtzeit-Visualisierung und interaktive Medien. Sie erlaubt, Video-, Grafik- und Sensordaten zu verarbeiten, zu kombinieren und live auszugeben, oft über ein Node-basiertes (Notizen) System. So können komplexe Installationen, Animationen oder Performances direkt gesteuert und visualisiert werden.







Touchdesigner (Mediapipe)

Das Bildmaterial wurde mit TouchDesigner unter Verwendung von Mediapipe verarbeitet. MediaPipe erkennt in Echtzeit Gesichter- und Körperpunkte im Videobild und übersetzt diese in digitale Daten. TouchDesigner nutzt diese Informationen, um Bewegungen, Positionen und Präsenz von Personen visuell darzustellen und zu verfremden. Dadurch entsteht eine interaktive Visualisierung. in der reale Körper in abstrahierte, digitale Formen überführt werden.





Live-Footage-Installation (Touchdesigner)

Die finale Live-Footage-Installation wurde mit TouchDesigner umgesetzt und verarbeitet das Kamerabild in Echtzeit. Das System zählt die im Bild befindlichen Personen und zeigt entsprechend viele Nachrichten an. Werden Smartphones erkannt, erscheint die Meldung «NO PHOTOS PLEASE».

Personen und Gesichter werden live ausgeschnitten und mit Tracking-Boxen markiert, wodurch Überwachungsmechanismen sichtbar gemacht werden. Ein gelooptes Video im unteren Bildbereich zeigt zugespitzt mögliche Folgen, falls die Kampagne scheitert. Ein QR-Code verlinkt auf das Instagram der Kampagne und erweitert die Installation in den digitalen Raum.







Texte für Kampagne


Mein Gesicht gehört mir
Gegen automatisierte Gesichtserkennung im öffentlichen Raum
Ja! Am 09.04.2026 / Ja! Am 9.April
Für ­den Schutz der Personenrechte
In der Schweiz fehlen Gesetzte für den Gebrauch von automatischer Gesichtserkennung im öffentlichen Raum. Diese Systeme ermöglichen eine dauerhafte und grossflächige Dokumentation von Menschen, unabhängig von Verdacht oder Anlass. Dadurch entsteht das Risiko einer massenÜberwachung der gesamten Schweizer Bevölkerung.
Jeder Mensch kann so ohne es zu wissen erfasst, verfolgt und zu Datenpunkte verarbeitet werden, was die  persönliche Freiheit massiv einschränkt. Es verletzt die Privatsphäre, gefähdet die informationelle Selbstbestimmung und kann Menschen davon abhalten,
ihre Meinungs- und Versammlungsfreiheit  frei auszuüben.
Ein Ja! zur Volksinitiative gibt klare Regelungen für den Einsatz von Gesichtserkennung mit künstlicher Intelligenz im öffentlichen Raum. Dadurch werden unsere Privat- und Grundrechte dauerhaft gesichert und die  Persönliche Freiheit aller Schweizer*innen  geschützt.
Wir wollen klare Gesetzte gegen Gesichtserkennung mit künstlicher Intelligenz im
öffentlichen Raum
Offenen Austausch am 20.03.2026 auf dem Berner Bundesplatz mit Installation
Am 20.03.2026 auf dem Bundesplatz
Wir wollen den  Dialog mit Wähler*innen aktiv fördern und freuen uns über jeden Austausch Der  direkte Kontakt  ist uns wichtig, denn gute Entscheidungen entstehen im Gespräch. Deshalb suchen wir den  Austausch vor Ort  und in euren Städten mit allen Interessierten.
Alle weiteren informativen Posts sind auf dem Instagram Profil zu finden.


Weitere Texte (ungebraucht)


Wem gehört dein Gesicht? Oder?
Sein gesicht ist nun in unserer datenbank
Fühlst du dich mit überwachung sicherer? Sicher nicht
Die Schweiz ist sicher und privat! oder?
Würdest du dein Gesicht verkaufen? Sicher nicht
Für Menschenrechte gegen Massenüberwachung
JA! Schutz der sensiblen daten vor automatisierter Gesichtserkennung
Gegen KI gesichtserkennung im öffentlichen Raum
Gegen ki-basierteGesichtserkennung im öffentlichen Raum
Überwachung ist keine Sicherheit
Schweiz ohne Meinung
Was ist in Zürich passiert?
Zürcher Politik beschliesst Massenüberwachung der Bevölkerung. Im öffentlichen Raum von Zürich ist der Einsatz von Überwachungstechnologien nun offiziell erlaubt – unter anderem mit KI. Menschen können erfasst, analysiert und verfolgt werden, ohne Anlass und ohne Zustimmung. Das gefährdet unsere Privatsphäre und schwächt grundlegende Rechte.
Demos ohne Freiheit
KI und dessen Effekt auf Demos
Demonstrationen sind ein zentraler Ausdruck politischer Freiheit. Werden Teilnehmende gefilmt, analysiert oder nachträglich ausgewertet, verliert das Grundrecht seinen Schutz. Wer befürchten muss, registriert zu werden, Bleibt fern oder zieht sich zurück. Überwachung trifft damit nicht nur Einzelne, sondern schwächt kollektiven Protest und demokratische Teilhabe in der Schweiz.